Heiße Eisen für jeden Geschmack

Grillen in der Outdoor-Küche.

Immer öfter werden jetzt in Deutschland „heiße Eisen“ angefasst. Mittlerweile ist das Outdoor-Grillen als Lifestyle und Gesellschaftstrend irgendwo zwischen Gartenfest und Gourmet-Küche angekommen. Aktuell zählen viele Deutsche das Grillen im Freien zu ihren liebsten Hobbys – und das quer durch alle Gesellschaftsschichten.

Grillen ist zwar immer noch „männlich“, aber Frau bestimmt zunehmend darüber, was gegrillt wird und auch wie. Für 33 Prozent aller Griller ist das Steak nach wie vor ihr wichtigstes Grillgut. Und dazu wird ein zünftiges Bier – gern frisch vom Fass gezapft – gereicht. Für rund ein Viertel der Befragten gehören auch Kartoffeln mit dazu – auf der Skala der beliebtesten Grillgerichte werden sie dicht gefolgt von Spareribs.

Allerdings geht der Trend eindeutig zu ausgefallenen Speisen mit hochwertigen Zutaten und sogar zu mehrgängigen Grillmenüs. Wer besondere Grillideen aus aller Welt sucht, dem sei Steven Raichlens „The Barbecue Bible“ empfohlen. Vom Appetitanreger „in Honig glasiertes Geflügel“ und andere leckere Fleischgerichte, gibt es darin auf über 550 Seiten Insider-Grill-Tipps und natürlich auch neue Anregungen zum Thema „Fisch und Krustentiere“ und „Vegetarische Küche“. Auch die Nachspeise „Feuer und Eis“ wird gegrillt.

Die Nachfrage nach hochwertigen Grills steigt dementsprechend ständig. Und auch das wichtige „Drumherum“, wie Pizzasteine, Wokpfannen, Gemüsekörbe, Räucherchips und Digitalthermometer wird nicht vernachlässigt. Fast unbemerkt entsteht mit diesen Produkten eine Outdoor-Küche, die kaum kulinarische Wünsche offen lässt und ganz nebenbei auch ein neuen Gesellschaftstrend befeuert – das Outdoor-Living-Gefühl.

Gemeinsam mit Familie und Freunden verbringen wir immer mehr Zeit im Freien. Wir entspannen in immer höherwertigen Gartenmöbeln, stoßen bei angeregten Gesprächen mit Prosecco an und bereiten daneben das vorgewürzte Fleisch und das geschnittene Gemüse zu.

Ist Grillen eigentlich überall erlaubt?

Leider nein. Wie so oft im Leben unterliegt auch das Grillen zahlreichen Normen und Gesetzen. So ist das Grillen im Wald oft verboten – Brandgefahr! Entsprechende Richtlinien für den eigenen Balkon oder Terrasse gibt es natürlich auch, und diese können im Mietvertrag festgelegt sein. Trotzdem gilt oft, dass das Grillen auf dem Balkon erlaubt ist, soweit andere Mieter/Eigentümer nicht unzumutbar beeinträchtigt werden. Wer also auf seinem eigenen, kleinen Balkon grillen möchte, sollte sich besser einen Elektro- oder Gasgrill zulegen, da ein Holzkohlegrill – besonders in der Anzündphase – deutlich stärker qualmt. Im eigenen Garten sind dem Grillvergnügen jedoch praktisch keine Grenzen gesetzt, solange der Grill fachmännisch bedient wird und die ortsüblichen Ruhezeiten (meist ab 22.00 Uhr) eingehalten werden.

Wer sich einen neuen Grill anschauen oder gern auch nur einen Blick in die empfehlenswerte „Grillbibel“ werfen möchte, besucht das Gartencenter Meyers Mühle in Norderstedt. Die neue Grillabteilung unter der Leitung von Lorenz und Niklas Meyer lässt Männerherzen höher schlagen – und auch Frauen sind fasziniert von den zahlreichen neuen Grillideen und -möglichkeiten.

Aber Vorsicht: Schon das Anschauen lässt vielen Grillfreunden das Wasser im Munde zusammenlaufen!

 

Napoleon-Grill vom Grillparadies

Ein Grill-Flaggschiff von der Firma Napoleon Grills: Der „Prestige“ ist fast schon selbst eine rollende Outdoor-Küche – gesehen beim Grillparadies Meyers Mühle – Norderstedt